Liebe Mitglieder,
verehrte Bürgerinnen und Bürger,

auf Bitte einiger Kameraden aus Lorchhausen und dem erwarteten Protest derer, die öffentlich nicht gerne zitiert werden, hatten wir den nachfolgenden Bericht nun zwei Tage zurückgestellt.

Nachdem wir uns dazu jetzt eingehend beraten haben, kommen wir zu folgender Entscheidung:
Das Thema „Feuerwehr Lorchhausen“ steht seit mehr als zwei Jahren mehr im öffentlichen Fokus wie kaum ein anderes. Diese Zeit war geprägt von Ungewissheit, Stillstand und vor allem Intransparenz.

Selbst wenn es sich um eine „Dienstbesprechung“ gehandelt haben sollte, so ist diese nicht per se geheim. Auch enthält unser Bericht keine vertraulichen Informationen – ganz im Gegenteil.

Weiter ist festzuhalten, dass uns die Informationen auch ohne Herrn Pohl zugegangen wären.

Alleine die Tatsache, dass unser Stadtverordneter Mario Pohl diese Sitzung lediglich als Aktiver besuchte, um sich dann ebenso öffentlich von unserem Bürgermeister bedrohen zu lassen, wandelt den Charakter dieser Versammlung nach unserer Meinung entscheidend.

In dem Zusammenhang, sind wir der Bitte der Lorchhäuser Kameraden gefolgt und haben die Namen im Kontext unkenntlich gemacht. Alle anderen stehen nach unserer Auffassung in Ämtern des Öffentlichen Interesses und sollten zu ihrem Wort auch stehen.

Sollten Sie Fragen oder weitere Reklamationen haben, sprechen Sie hierzu bitte gerne einen der FWG Vorsitzenden an.

Bericht zum letzten Treffen mit der FW Lorchhausen 14.02.2017

Pressemitteilung Feuerwehr Lorchhausen

Trauriges Ende einer Ära –
Feuerwehr Lorchhausen meldet sich nach 84 Jahren ehrenamtlichem Dienst am Bürger gezwungenermaßen ab?

Seit nunmehr über 2 Jahren haben die rund 15 Aktiven, 12 Jugendlichen sowie die Alters- und Ehrenabteilung und auch der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Lorchhausen gehofft, gebangt, protestiert und diskutiert – leider vergeblich:

Das einstimmige Vorhaben der Stadtverordneten vom 1. September 2016, das Feuerwehrhaus in der Kauber Str. auf bauliche Änderungen begutachten zu lassen, wurde am vergangenen Montag – laut Information an die Kameraden in Lorchhausen – im Magistrat offenbar gekippt.

Während in den letzten Jahren in die Wache der Kernstadt bereitwillig investiert wurde, hat Bürgermeister Helbing für die Belange und das baufällige Gebäude in Lorchhausen weder gute Worte noch sonst was übrig.

Um Helbings Hauptargument, die Kosten, noch weiter in die Höhe zu treiben, wurden unlängst Angebote zweier Ingenieurbüros eingeholt, die zunächst eine Kostenermittlung zur eigentlichen Begutachtung taxieren sollten. Von bis zu 20.000,- Euro war die Rede für die Begutachtung einer Begutachtung. Verstehen Sie nicht mehr? Wir auch nicht.

Wenn „oben“ weder Einsicht noch Antrieb herrschen, können „unten“ 19 Stadtverordnete offenbar beschließen was sie wollen, reine Zeitverschwendung.

Nachdem die Wehrführer dem Bürgermeister und den Stadtbrandinspektoren kürzlich schriftlich die Verantwortung an etwaigen Personenschäden durch die aufgezeigten Mängel folgerichtig übertragen hatten, ging es Bürgermeister Helbing nach nunmehr zwei Jahren, mit einer finalen Entscheidung plötzlich nicht mehr schnell genug.

Von den damals fünf Wechselwilligen, bleiben nach dem unverschämten Theater der letzten Jahre noch drei Kameraden übrig, die diese Ignoranz auch noch mit einem Wechsel nach Lorch belohnen. Unterm Strich hat man mit der Aktion aber nichts erreicht, geschweige denn den Brandschutz und somit unser aller Sicherheit verbessert.

Mit der Einsatzabteilung der Feuerwehr Lorchhausen wird nach eigenen Erwartungen früher oder später auch der Verein und damit einer der letzten tragenden Säulen im Ortsgeschehen zugrunde gehen.

Alles egal, denn für seinen Verrat am Ehrenamt erwartet Helbing gleich 70.000,- Euro aus einem Förderprogramm des Kompetenzzentrums für interkommunale Zusammenarbeit (KIKZ). Das Programm sieht diese Summe unter Anderem für die (Zitat) „freiwillige Zusammenlegung“ zweier Wehren vor. Ob man hier eine reibungslose „Fusion“ vorzutäuschen gedenkt, um sich Gelder zu erschleichen, werden wir der Definition nach sehr genau im Auge haben.

Die Feuerwehr Lorchhausen wird also auf schäbigste und verwerflichste Art und Weise verkauft, nichts anderes!

Die FWG fordert alle nun zu Recht Zweifelnden auf, nicht länger über schwammige leere Floskeln und Märchen wie den „Demographischen Wandel“ und die vermeintliche Förderung der Ortsteile hinweg zu sehen, denn die meisten derartigen Probleme sind schlichtweg hausgemacht. Jeder, der diese ermüdende Thematik verfolgt hat, sollte schon bei den nächsten Wahlen seine Konsequenzen ziehen.

Das Schicksal rund um die traditionsträchtigen Lorchhäuser „Löschknechte“ scheint jedenfalls besiegelt. Entscheidungen – da sind sich alle einig – die schon in wenigen Monaten noch bitter bereut werden und teuer zum Tragen kommen.

Es trifft uns zutiefst, dass wir diese Entwicklung trotz allen Bemühungen nicht verhindern konnten.

Euch vielen lieben Dank, Kopf hoch und macht’s gut!

In der Ausgabe vom 30.01.2017 des Wiesbadener Kuriers hat sich offensichtlich gezeigt, dass auch Printmedien von „Fake-News“ nicht geschützt sind.

Die FWG Lorch und Ihr Koalitionspartner SPD sind hier Opfer einer feigen Kampagne geworden, in der der scheidende Stadtbrandinspektor die ohnehin sensible Stimmung offenbar dazu nutzen wollte, unter Vortäuschung falscher Tatsachen und Veröffentlichung vertraulicher, aus dem Kontext gerissener Informationen und Anfragen, die eigenen Interessen voran zu treiben.

Weiter zeugt es auch nicht von besonderem Charakter und (Zitat) „politischer Neutralität“, auf die der Stadtbrandinspektor doch so großen Wert legt, wenn er sich als Vorbild und einige weitere Feuerwehrangehörige in der Stadtverordnetenversammlung zu unqualifizierten Zwischenrufen und einem Verhalten wie auf dem Volksfest verleiten lassen. Zuvor war die CDU mit einer Hetzrede gegen Stadtrat Gellweiler bereitwillig auf diesen „Zug“ aufgesprungen und hatte die geladene Stimmung nur noch weiter vergiftet.

Sehr geehrter Herr Stadtverordneter Schott, im Namen der Fraktion, fordern wir Sie auf, als Ortsbeirat und Ortsvorsteher von Lorchhausen sowie als aktiver Hauptfeuerwehrmann und 1. Vorsitzender des Feuerwehrvereins, Ihre Energie auch mal sinnvoll und zwar in den Erhalt der eigenen Wehr zu investieren. Vielen Dank!

Eine Menge Theater um nichts also, denn der Ausbau wurde erwartungsgemäß einstimmig bewilligt und von allen Parteien getragen.

Eines zeigt der Vorfall aber ganz deutlich: Seit fast zwei Jahren wird die Feuerwehr Lorchhausen mit ihrer Ungewissheit rund um die Mängel an Ihrem Stützpunkt in der Kauber Straße alleine gelassen. Auch wenn es hier wirklichen Anlass gäbe auf die Barrikaden zu gehen, hatte man sich hier stets im Griff.

Beim Umbau der Wache in Lorch hat die FWG lediglich den legitimen Wunsch, dass der Prüfdienst schon vorher schriftlich die DIN-gerechte Umsetzung zusichert und schon herrschen Zustände wie bei einer Hexenverbrennung. An der Reaktion kann man also einiges ableiten…

Alle Beteiligten sollten sich in einer ruhigen Minute mal genau überlegen, was sie mit ihrem Protest auf derart unterirdischem Niveau überhaupt erreichen wollen. Nicht nur die Feuerwehren haben ein Ehrenamt inne, auch die Stadtverordneten, die sich viel lieber mit Fakten statt Lügen beschäftigen.

Die FWG wird sich in ihren Überzeugungen von solchen Berichten jedenfalls nicht beeinflussen lassen, steht nach wie vor für nachhaltige Entscheidungen und wird sicher nicht müde werden Vorhaben mit Tragweite auch mal kritisch zu hinterfragen.

Protokoll zur Fraktionssitzung am 19.01.2017

Protokoll 19.01.2017

Protokoll zur Fraktionssitzung am 29.11.2016

Protokoll 29.11.2016

Protokoll zur Fraktionssitzung vom 24.11.2016 – Hauptthema Feuerwehr

Protokoll 24.11.2016 – Feuerwehr

Stefan Gellweiler
Platz 1
Binger Weg 31
Lorch
Technischer Angestellter

 

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